Wärmepumpe in Hannover & Region
Ihre Wärmepumpe vom Fachbetrieb
Planung, Installation und Wartung von Wärmepumpen vom regionalen Meisterbetrieb mit über 35 Jahren Erfahrung – alles aus einer Hand.

Planung, Installation & Wartung aus einer Hand
Eine Wärmepumpe steht und fällt mit einer Zahl: der Jahresarbeitszahl. Sie entscheidet, ob aus einer Kilowattstunde Strom drei oder vier Kilowattstunden Wärme werden – und damit, ob sich die Anlage rechnet. Diese Zahl steht nicht im Datenblatt, sie ergibt sich aus Auslegung, Wärmequelle und Vorlauftemperatur des Gebäudes. Wer die Wärmepumpe einfach gegen den alten Kessel tauscht, riskiert hohe Betriebskosten statt Einsparung. Die Weichen werden vor der Installation gestellt – im Eigenheim wie im Gewerbebau.
Wärmebedarf & Quellenwahl
Am Anfang steht die Heizlastberechnung nach DIN EN 12831: Wie viel Wärme braucht das Gebäude, bei welcher Vorlauftemperatur? Daraus ergibt sich die passende Wärmequelle – Luft, Erdreich oder Grundwasser – und die richtige Größe. Diese Auslegung machen wir, bevor wir über Technik reden.

Effizienz & Integration
Eine Wärmepumpe ist nur so effizient wie das System um sie herum. Niedrige Vorlauftemperaturen, abgeglichene Heizflächen und eine saubere Einbindung in vorhandene Anlagen entscheiden über die Jahresarbeitszahl. Da wir Kälte-, Klima- und Lüftungstechnik aus einer Hand planen, denken wir diese Schnittstellen vom ersten Schritt an mit.

Förderung & Betrieb
Der Umstieg wird über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) unterstützt – die Konditionen ändern sich regelmäßig und sind an Effizienzanforderungen geknüpft. Im Betrieb hält nur regelmäßige Wartung die Anlage auf ihrem ausgelegten Niveau. Wir kümmern uns um beides.

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Anlagentypen im Überblick
Klimatechnik unterscheidet sich grundlegend, je nachdem ob Menschen, Maschinen oder Prozesse versorgt werden. Mit über 35 Jahren Erfahrung kennen wir die Anforderungen jeder Branche.
Luft-Wasser-Wärmepumpen
Luft-Wasser-Wärmepumpen entziehen der Außenluft Wärme und geben sie an den Heizkreislauf und das Warmwasser ab. Sie lassen sich ohne Erdarbeiten installieren und sind die mit Abstand häufigste Bauart – als Monoblock oder geteiltes Split-System. Bei gut gedämmten Gebäuden und gemäßigtem Klima sind sie die wirtschaftlichste Einstiegslösung.

Sole-Wasser-Wärmepumpen
Sole-Wasser-Wärmepumpen nutzen die konstante Erdwärme über Tiefenbohrungen oder Flächenkollektoren. Weil die Bodentemperatur das ganze Jahr stabil bleibt, erreichen sie die höchsten Jahresarbeitszahlen aller Typen – unabhängig von Frost und Kälteperioden. Wo Grundstück und Bodenbeschaffenheit passen, sind sie die effizienteste Variante für den Dauerbetrieb.

Luft-Luft-Wärmepumpen
Luft-Luft-Wärmepumpen übertragen die gewonnene Wärme direkt auf die Raumluft, statt ein wassergeführtes Heizsystem zu speisen. In Kombination mit einer Lüftungsanlage heizen und kühlen sie über dasselbe System und reagieren schnell auf wechselnden Bedarf. Für gut gedämmte Gebäude ohne klassische Heizflächen sind sie eine kompakte Lösung.

Großwärmepumpen
Industrielle Wärmepumpen heben Abwärme aus Produktionsprozessen auf ein nutzbares Temperaturniveau und führen sie zurück in den Betrieb. Sie erreichen Vorlauftemperaturen weit über dem, was Heizungs-Wärmepumpen leisten, und ersetzen so fossil erzeugte Prozesswärme. Wo große Wärmemengen anfallen und genutzt werden können, senken sie Energiekosten und CO₂-Ausstoß zugleich.


Welche Wärmepumpe für welches Gebäude?
Technologie, Effizienz, Einsatzgebiet – die Wahl des richtigen Systems hängt vom Gebäudetyp, den Prozessanforderungen und dem gewünschten Komfortniveau ab.
Wärmepumpentyp | Geeignet für | JAZ (Richtwert) | Investition | Lebensdauer |
|---|---|---|---|---|
Luft-Wasser (Privat) | Einfamilienhaus, Reihenhaus, Sanierung | 3,0–4,5 | Mittel | 15–20 Jahre |
Sole-Wasser (Privat) | EFH mit Grundstück, Neubau | 4,0–5,5 | Hoch | 20–30 Jahre |
Wasser-Wasser (Privat) | Standort mit Grundwasserzugang | 4,5–5,5 | Hoch | 20–25 Jahre |
Großwärmepumpe (Gewerbe) | Mehrfamilienhaus, Bürogebäude | 3,5–4,8 | Hoch | 20+ Jahre |
Industrie-Wärmepumpe | Prozesswärme, Abwärmenutzung | 4,0–6,0 | Projektabhängig | 20+ Jahre |

Diese Tabelle erklärt
Für Privatgebäude ist die Luft-Wasser-Wärmepumpe der günstige Einstieg, während Sole- und Wasser-Wasser-Anlagen höhere Wirkungsgrade liefern, aber mehr Investition und Erschließung verlangen. Im Gewerbe versorgen Großwärmepumpen Mehrfamilien- und Bürogebäude, Industrie-Wärmepumpen nutzen Prozess- und Abwärme mit JAZ-Werten bis 6,0. Die Jahresarbeitszahl ist dabei ein Richtwert – die reale Effizienz hängt von Auslegung und Gebäudezustand ab.
35+ Jahre Erfahrung
RKS ist seit über 35 Jahren ein bekannter Name in Norddeutschland für Wärmetechnik.
Regionaler Fachbetrieb
Wir setzen ausschließlich unsere eigenen Monteure ein und fokussieren uns auf Norddeutschland.
Hochwertigste Technik
Wir setzen auf modernste Technologien bewährter Hersteller und entwickeln unser Angebot stets weiter.
Wir beantworten Ihre Fragen
Technologie, Effizienz, Einsatzgebiet – die Wahl des richtigen Systems hängt vom Gebäudetyp, den Prozessanforderungen und dem gewünschten Komfortniveau ab.
Lohnt sich eine Wärmepumpe im Altbau?
Ja, auch Altbauten profitieren von Wärmepumpen durch niedrigere Heizkosten und Umweltvorteile, trotz ihrer höheren Heizlast, – vor allem bei guter Planung und angepassten Heizflächen.
Welche Vorteile bietet eine Wärmepumpe im Vergleich zu einer Öl- oder Gasheizung?
Die Art und Weise, wie eine Heizung Wärme erzeugt, beeinflussen, wie effizient die Wärme im Raum verteilt wird und wie angenehm diese Wärme empfunden wird. Der größte Vorteil einer Wärmepumpe gegenüber einer herkömmlichen Öl- oder Gas-Heizung liegt im Energieträger: Strom. Wenn Strom aus erneuerbaren Energien genutzt wird, kann die Wärmepumpe besonders umweltfreundlich arbeiten und CO₂-Emissionen reduzieren.
Allerdings ist es wichtig, die vorhandene Fläche und die Wärmeverteilung zu prüfen, da eine Wärmepumpe am besten mit Flächenheizungen arbeitet. Je mehr die Vorlauftemperatur gesenkt werden kann, desto weniger Strom wird verbraucht, was den Energieverbrauch optimiert. Gerade für ein altes Haus lohnt sich zudem der Blick auf aktuelle Programme zur Förderung für neue Heizungsanlagen, da der Staat die Umstellung auf energieeffiziente Heiztechnologien fördert.
Kann eine Wärmepumpe als Heizung auch in einem Altbau sinnvoll eingesetzt werden?
Ja, auch in einem alten Gebäude kann der Einsatz einer Wärmepumpe effektiv und nachhaltig sein. Eine neue Wärmepumpe kann viele Jahre wirkungsvoll arbeiten und bietet die Chance, Ihr Haus sowohl warm als auch umweltfreundlich zu beheizen, indem sie auf erneuerbare Energiequellen wie Erde oder Luft setzt.
Wie energieeffizient ist eine Wärmepumpe im Altbau?
Mit einer Jahresarbeitszahl (JAZ) von 3 und mehr spart sie deutlich Strom, besonders bei niedrigen Vorlauftemperaturen zwischen 30 und 55 °C.
Jede Heizung kann unterschiedliche Wärme abgeben. Dabei hängen Energie und Effizienz von mehreren Faktoren ab. Hierzu zählt unter anderem der Zustand (z.B. Bedarf an Sanierung) vom jeweiligen Gebäude. Sofern gewisse Voraussetzungen erfüllt sind, kann auch eine neue Heizung oder Wärmepumpe in einem Haus, welches bereits einige Jahre alt ist, wirkungsvoll arbeiten. Entscheidend ist dabei die Art der Wärmepumpe und der Einsatz einer geeigneten Vorlauftemperatur, denn eine Wärmepumpe kann im Bestand oft nur dann effizient als Heizung eingesetzt werden, wenn die Vorlauftemperatur der Heizungssysteme nicht zu hoch ist, da sie sonst nie ihre volle Effizienz erreicht. Vor allem bei niedrigen Temperaturen im Heizungssystem arbeitet die Wärmepumpe besonders effizient. Die Jahresarbeitszahl (JAZ) ist hierbei ein wichtiger Indikator für die Effizienz der Wärmepumpe und gibt das Verhältnis von erzeugter Wärme zu eingesetzter elektrischer Energie über ein Jahr an. In einem Bestand mit guter Dämmung kann die Wärmepumpe langfristig Energie und Strom sparen. Erd-Wärmepumpen, die Wärme aus dem Boden gewinnen, sind oft ideal für Altbauten, da sie zuverlässig und stabil heizen können – unabhängig vom Ort und von den Außentemperaturen. Das beste Ergebnis erzielt eine Wärmepumpe durch eine niedrige Vorlauftemperatur (ca. 30 bis 55 °C). Diese Temperatur ist ideal für Fußbodenheizungen oder großflächige Heizkörper. Einige alte Gebäude haben jedoch eine Anlage für höhere Temperaturen – hier stellt eine Hybridheizung mit Öl oder Gas eine passende Übergangslösung dar, um den Bedarf an zusätzlicher Wärme zu decken.

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